Dienstag, 2. September 2014

"Kulinarischer Dienstag" - veganes Meloneneis

Wassermeloneneis mit Minze - fast cremig, fast sahnig.


Es gibt eine Neue in unserer Küche. 
Lange Jahre aus der Ferne beliebäugelt, ab und zu im Laden gestreichelt. Chance genutzt (danke Mum!) und jetzt ist sie da, eine Kitchen Aid Artisan. Ganz klassisch in cremeweiß steht sie in ihrer Ecke auf der Arbeitsplatte und genießt die Aussicht am Fenster. Ich habe sie Bertha getauft. Immerhin bedeutet Bertha wohl "die Glänzende" und glänzen tut sie. Ohne Frage. Und Power hat sie, die Gute. Gestern Abend schnell ein bisschen Eiweiß steif geschlagen (für Kaiserschmarrn mit Vollkornmehl ... keine kulinarische Erleuchtung), so zum antesten. Das ging ratz-fatz. Hätte mich nur vorher mal schlau machen sollen wie der Quirl von Bertha abgeht. 








Abends noch schnell die Spezialschüssel kaltgestellt die Bertha in eine Eismaschine umfunktionieren soll. Und heute dann losgelegt. Mit guter Laune und hohen Erwartungen. Man hört ja nur das Beste. Wie gut, dass eine Wassermelone recht groß ist. Denn auch wenn meine Inspiration des sahnigen Wassermeloneneis aus Stephs Kuriositätenladen köstlich aussah und in der dort beschriebenen Form sicher keine Konsistenzfragen offen lässt, war die Umwandlung in eine vegane Form nicht so easy wie ich mir das in meinem Kopf zurecht gelegt hatte. Da fehlt den Sojavarianten wohl einfach der Fettanteil gegenüber Sahne und Creme Double. Hier also eine Variante die ich nicht direkt als sahnig aber doch salonfähig und lecker bezeichnen kann.

Man braucht:

600g Wassermelone (ohne Schale)
eine Hand voll frischer Minze
Saft von zwei kleinen Limetten
30g Agavendicksaft
1 Becher/200ml "Creme Fit" (veganer Creme Fraîche Ersatz von Berief)
1 kleiner Becher/125g Sojajoghurt Natur








Die Wassermelone in Stücke schneiden und zusammen mit dem Limettensaft und der Minze im Mixer pürieren. (Ja, man kann die Kerne einfach drin lassen. Ich war skeptisch und habe lange mit mir gerungen denn mein Verhältnis zu Kernen ist schlecht - ich mag sie nicht und die Vorstellung in einem Eis auf Kernen rumzukauen bereitete mir Unbehagen. Ich war schon auf der Suche nach der flotten Lotte. Hier zeigt sich wieder was ein ordentlicher Mixer wert ist, die Kerne sind einfach wegpüriert.) Agavendicksaft, Sojajoghurt und Creme Fit zum Püree in den Mixer geben und alles kurz durchrühren. Dann kann die Masse auch schon in die Eismaschine. Je nach Gerät wird das Eis zwischen 30 und 45 Minuten gerührt und dann noch für ca. zwei Stunden in die Gefriertruhe gestellt.













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