Dienstag, 21. Januar 2014

"Kulinarischer Dienstag" - Chili sin Carne

Veganes Chili mit einem Klacks Avocadocreme


Ein freier Dienstag und es gibt was leckeres aus der heimischen Küche. Ich musste nicht mal zum Wochenmarkt, obwohl ich da gerne hinlaufe, vor allem wenn es nicht regnet. Also wenn es so richtig nach Hamburger Art regnet, dann gehe ich nur im Notfall irgendwohin, auf den Markt oder sonst wo, obwohl ich zu Weihnachten einen schicken Regenmantel bekommen habe der absolut Norddeutschlandtauglich ist.

Zutaten:
150g Kidneybohnen
100g Mais (aus der Dose)
2 Möhren
2 Zwiebeln
200g Tofu (am besten eine feste Sorte)
200g Tomatenmark
3 EL Agavendicksaft
500g passierte Tomaten
Chilipulver (mein Favorit: Kashmeri Chili)
Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer
Öl zum anbraten (hier Sesamöl)

 eine reife Avocado
150g Sojajoghurt pur
Saft einer halben Zitrone

Los geht's!
Als erstes den Tofu zerbröseln, geht gut per Hand oder mit einer Gabel. Zwiebeln schälen und würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und den Tofu ordentlich anbraten, dann die Zwiebeln dazu geben und ca. fünf Minuten weiter braten. 

Mais und Bohnen mit Wasser abspülen und abtropfen lassen, die Möhren schälen und grob reiben.

Das Tomatenmark zusammen mit dem Agavendicksaft zu Tofu und Zwiebeln geben, Mais, Bohnen und Möhren dazu geben und ordentlich durchmischen. Mit passierten Tomaten aufgießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt noch Chili nach belieben zugeben und alles ein mal aufkochen lassen. Platte ausschalten und Topf noch zwei bis drei Minuten darauf stehen lassen.

Den Avocado halbieren und das Fruchtfleisch zusammen mit dem Joghurt und dem Zitronensaft in einen Mixbecher geben, alles gut durchpürieren und mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken. Das Chili anrichten (in einer hübschen Porzellanschale schmeckt es noch besser) und mit einem großzügigen Klacks Avocadocreme garnieren. Wenn von der Creme etwas übrig bleibt eignet die sich auch bestens als Dip für Nachos oder als Aufstrich auf einem Vollkornbrot oder Brötchen.

Guten Appetit!



Das Rezept ist abgewandelt nach dem Original von Attila Hildmann aus "Vegan for Fun".

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