Dienstag, 24. Dezember 2013

Das beste zum Schluss

Omas Mandelbrötchen und optimale Keksgeschenkverpackungen


Meine Oma hat jedes Jahr mehrere Sorten Plätzchen gebacken. Immer die gleichen Sorten, eine große Blechdose voll. Die Dose war orange und hatte ein Zackenmuster in Gold und Silber und mit verschiedenen Rottönen. Wo dies wohl heute ist? Rückblickend muss ich sagen, trotz der Vielfalt war nicht so viel für mich in der Dose, das lag wohl daran dass ich sehr auf feuchte, leicht knautschige Plätzchen stehe und Oma eher richtig ordentliche, durchgetrocknete Plätzchen gebacken hat. Aber eine Sorte, die war der Hammer. Omas Mandelbrötchen waren einfach die besten. 

Selber gebacken hat unsere Oma schon länger nicht mehr, immerhin ist sie stolze 90 Jahre alt gewesen und ihr Bedarf an Plätzchen war nicht mehr so hoch. Sie hat sich aber immer gerne welche mitbringen lassen. Wer 60 Jahre lang gebacken hat der kann sich auch mal bedienen lassen. Das wir leider unser zweites Weihnachten ohne sie, geblieben ist neben der Erinnerung ein kleiner handgeschriebener Zettel der immer noch jede Weihnachten zum Einsatz kommt. Auch wenn ich ihn mittlerweile auswendig kann, ich mag die krakelige Schrift.




Omas Mandelbrötchen

Man braucht:
125g weiche Butter
125g feinen Zucker
125g gemahlene Mandeln
3 Eigelb plus eins für den Guss
200g Mehl

Butter, Zucker und 3 Eigelb zu einer schaumigen Masse rühren. Mandeln dazu geben und unterrühren. Nach und nach das Mehl unter arbeiten bis der Teig eine geschmeidige Konsistenz hat. Am besten zu einer dicken Rolle formen, in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 30 Min kalt stellen. 
Den Teig in kleineren Portionen auf einer bemehlten Fläche ausrollen und nach belieben Plätzchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Das letzte Eigelb mit einem Schluck Wasser vermengen und alle Plätzchen damit bepinseln. Wer mag kann noch eine halbe Mandel zur Deko eindrücken. Dann bei 180° Umluft ca. 6 Minuten backen. Die Ränder sollten schon leicht braun sein und der Guss schön glänzen. 




Optimale Keksgeschenkverpackungen

Da ich immer viele unterschiedliche Plätzchen backe und das in ordentlichen Mengen bietet es sich natürlich an davon auch welche als kleinen Weihnachtsgruß oder kleine Zugabe zum Geschenk weiter zu geben. Abgesehen natürlich von der Box für die Familie, die Dose für die Arbeitskollegen und die Dose für den eigenen Haushalt - bei aller Liebe zum Teilen muss auch etwas zuhause verzehrt werden. Ganz klassisch sind hierfür natürlich Keksdosen aus Blech die es in allen Größen und Varianten zu kaufen gibt. Um das klassische Dosengeschenk zu überarbeiten habe ich für  Euch ein paar Ideen zusammengestellt, so habe ich in diesem und auch schon in anderen Jahren Plätzchen verschenkt. Auch als Last-Minute Mitbringsel sehr zu empfehlen.

Die Variante im Glas:
Hierfür ein Einmachglas mit Plätzchen füllen und ein schönes Etikett mit Weihnachtsgrüßen oder den einzelnen Kekssorten mit etwas Geschenkband am Verschluss befestigen.


 


Die Variante mit den Pappboxen:
Da habe ich mit den unterschiedlichsten Pappboxen experimentiert, mit selbst gemachten und gekauften Boxen für Kuchen und Cupcakes und noch viel mehr. Am schönsten finde ich die Variante mit den Boxen in denen man beim Asia-Imbiss sein Essen mitnehmen kann. Im Internet für ein paar Cent bestellbar haben sie den Vorteil, dass sie beschichtet sind und sich keine Fettflecken auf der Verpackung bilden. Mit Klebeband verschlossen sind sie auch ziemlich dicht und die Kekse  trocknen nicht aus. Die Kartons kann man direkt beschriften oder mit Weihnachtlichen Stickern dekorieren. 






Die Variante im Cupcake Becher:
Passt gut für kleine Kekse, durch den gewölbten Deckel kann man bis oben stapeln. Wichtig! nicht vergessen den Deckel zu fixieren, mit Klebeband oder Geschenkband sonst purzelt alles raus da die Becher nicht so stoßsicher sind. Auch hier kann man den Becher direkt beschriften oder ein Etikett mit Band anbringen. Die Becher bekommt man ebenfalls über das Internet oder in Geschäften die Backzubehör verkaufen wie z.B. das Handelshaus Laegel oder KD Torten hier in Hamburg.




Ich habe auch dieses Jahr das große Glück die Weihnachtstage bei meiner Familie zuhause verbringen zu können, ganz leise und unaufgeregt mit meiner wundervollen Mum die uns immer einen Platz in unserm "alten" Zuhause frei hält und meinen zwei weltbesten Geschwistern. Mit Baum schmücken, klassischem weihnachtlichem Kinderfernsehen und leckerem Essen. Und einen Powertag an dem wir mit all unseren weiteren Familienmitgliedern aus nah und fern in geballter Konzentration feiern können bevor am 27.12. alle wieder den Heimweg antreten. 

Danke Mum, dafür dass Du uns jedes Jahr einen Baum aufstellen lässt und die hässlichen alten Nusschalenkinder daran duldest. Wir machen dieses Jahr neue, versprochen! Danke dass Du unseren Bruder kochen lässt obwohl keiner weiss was dabei rauskommen wird. Danke für den vollen Kühlschrank und das zuhause Gefühl. Ich kann nur danke sagen für diese beste Zeit im Jahr  auf die ich im Geheimen 360 Tage warte und für all die wunderschönen Erinnerungen die ich mit Weihnachten verbinde. 

Ich wünsche Euch allen wundervolle Weihnachten!







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