Donnerstag, 14. November 2013

Inside out

Was ist eigentlich in meiner Handtasche?

Vor ein paar Tagen hat mir eine Kollegin erzählt, Handtaschen von Frauen wären die größten Bakterienbrutzentren überhaupt. 
Weil man da immer nur reinstopft und nie sauber macht. Puh.

Heute habe ich in dem von mir sehr gemochten Blog "a creativ being" von Wink einen tollen Post über ihre Handtasche und deren Inhalt gelesen. Auf die Tasche bin ich ja ein wenig neidisch...und der Inhalt sah überhaupt nicht Bakterienlastig aus. Eher vollgestopft mit wundervollen Notizbüchern aller Art. Das habe ich zum Anlass genommen mal über meine eigene Handtaschen-Historie nachzugrübeln. Ja, es gab Zeiten da konnten es nicht genug Taschen sein. Daher wurde auch die "eine Tasche darf nicht mehr als 30,-€ kosten" Regel eingeführt. Das hat ein wenig geholfen. 
Da habe ich halt angefangen mir selber Taschen zu nähen. Das hat Spaß gebracht und das Konto geschont, nicht aber den Schrank im Flur. In praktisch jeder dieser Taschen befand sich ein Labello, Taschentücher, ein kleiner Löffel (man weiß ja nie), alte Kassenbons und Fahrkarten sowie jede Menge  wahrscheinlich bakterienverseuchter Krümmel auf dem Taschenboden und in den Ritzen vom Futter.

Das regelmäßige Umziehen in den letzten Jahren hat mir geholfen mich "trennbar" zu machen. Ich kann mich von Dingen trennen. Müll oder Ebay-Kleinanzeigen - egal Hauptsache weg. So hängen in dieser Wohnung nur noch sechsTaschen an der Tür im Flur. Ein ziemlich abgetragener "Hello Kitty"Beutel, der hat nostalgischen Wert. Ein Seesack von Ahoi Marie für Sport und Einkäufe, eine große Wachstuchtasche mit gelben Käfern drauf, ein sündhaft teures Markenlederteil von Mutti, die trag ich nicht so oft weil ich Panik habe dass ich ausgerechnet dieses wertvolle Stück verliere/kaputt mache/geklaut bekomme. Und mein grünes Schätzchen. Ist eigentlich eine Fototasche, avancierte aber zur Handtasche da absolut alltagstauglich.





Wie Ihr seht, ich trage neben Portemonnaie und Brillenetui mein Moleskine Kalender-Notizbuch, eine Handcreme, mein aktuelles Häkelprojekt und mein Iphone mit mir rum. Ach ja, und meine schneeweiße Kamera, die ist hier nicht drauf. Mit der hab ich das Bild gemacht. Nicht sehr viel und absolut Bakterienkrümmelfrei. Hab alles genau untersucht. Mittlerweile gehe ich oft nur mit Schlüssel und Portemonnaie aus dem Haus. Es wird wohl weniger mit dem Älterwerden. Obwohl, der tolle Hackenporsche von IKEA mit den Äpfeln drauf reizt mich schon....

Danke an Wink für den netten Denkanstoß. Und ich hab eben noch mal in das tolle Lederteil geschaut...ich fürchte da brütet die Pest drin. Den Löffel habe ich direkt entsorgt. Man weiß ja nie.

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